Es ist ein aufregendes Gefühl, zum ersten Mal in einen Huskyschlitten zu steigen. Die Hunde heulen und bellen, sind aber ganz zahm. Anfänglich beschnuppert man sich noch gegenseitig, aber bald ist man mit den Tieren vertraut. Während der Huskyschlitten durch die tief verschneite Winterlandschaft im Norden Finnlands gleitet, ist man mit der Natur eins und ein Gefühl der Entspannung stellt sich ein.

Ein weiteres, tierisches Erlebnis ist der Besuch auf einer lokalen Rentierfarm. Die Rentierzucht ist eng mit der Volksgruppe der Samen verknüpft. Vor Ort erfährt man mehr über deren Kultur und traditionelle Lebensweise. Den Rentieren kommt man beim Füttern und Streicheln näher.

Winter über dem Polarkreis

Finnland ist im Winter ein Paradies aus Schnee und Eis. In Levi, dem größten und beliebtesten Wintersportzentrum des Landes, befindet man sich 170 Kilometer nördlich des Polarkreises. Die Berge sind zwar viel niedriger als in den Alpen und heißen Fjälls.

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Aber es sind die Weite der Landschaft, die Abgeschiedenheit und die Ruhe der Natur, die in ihren Bann ziehen. Und: Das Skigebiet Levi mit 45 Pistenkilometern, 27 Liften und 230 Kilometern Langlaufloipen punktet mit bester Schneequalität und oft menschenleeren Pisten und Loipen.

Von Langlauftour bis Motorschlittenfahrt

Langlaufen ist der skandinavische Sport schlechthin und war früher ein unentbehrliches Fortbewegungsmittel. Heute bietet es eine Kombination aus Bewegung und Naturgenuss. Auch andere geruhsame Winteraktivitäten, wie Eisangeln, Schneeschuhwandern oder Reiten, werden in Lappland angeboten. Wer es gern rasanter mag, der schwingt sich auf den Motorschlitten und brettert über Schneelandschaften und zugefrorene Seen.

Naturschauspiel Nordlichter

Höhepunkt einer Lapplandreise ist für viele Besucher jener Augenblick, in dem sich die berühmten Nordlichter zeigen. Dann verwandelt sich der sternenklare Nachthimmel in ein farbenprächtiges Schauspiel, häufig geprägt von Grüntönen. Da sich Nordlichter nicht genau vorhersagen lassen, kann sich jeder glücklich schätzen, der dieses Phänomen einmal miterleben durfte.