Wenig Aufwand, viel Nutzen. Das Schöne am Wandern ist die Einfachheit und Unkompliziertheit. Motto: einfach rausgehen in die Natur. Im Gegensatz zu anderen Freizeitsportarten braucht es nicht viel Vorbereitung und Ausrüstung. Jeder kann Wandern: ob Alt oder Jung, ob sportlich oder nicht. Wer regelmäßig wandert, trainiert das Herz-Kreislauf-System und die Ausdauerfähigkeit. Das Erleben von Natur, frischer Luft und Sonnenlicht sorgt – dank ausgeschütteter Endorphine – für Glücksgefühle.

Wetter
Um den Wandertrip zu einem glücksvollen, schönen Erlebnis werden zu lassen, sind dennoch einige Dinge und Regeln zu beachten. Zuallererst gilt es, die Wettervorhersage abzuwarten. Denn am meisten Spaß macht Wandern bei schönem Wetter und Sonnenschein. Zu großer Hitze sollte man sich allerdings nicht aussetzen. Gerade in höheren Lagen nimmt die UV-Strahlung zu – pro 1000 Höhenmeter um zehn Prozent. Sonnenschutz und Sonnenbrillen mit ausreichend UV-Schutz sind deshalb in den Bergen sehr wichtig. Ein Tipp: früh genug losgehen, um die Mittagshitze zu vermeiden.

Bekleidung
Ein zentrales Thema beim Wandern ist natürlich auch die Kleidung. Das gilt besonders für gute Wanderschuhe, die für Trittsicherheit sorgen und vor dem „Verknöcheln“ schützen sollen. Generelle Regeln für das jeweils richtige Schuhwerk: Multifunktionsschuhe reichen für einfache Wanderungen auf guten Wegen. Leichte Wanderschuhe sind ideal mit Tagesrucksack am Weg ins Mittelgebirge. Für das anspruchsvollere Trekking mit großen Gepäck im unwegsamen Gelände empfehlen sich stabile Trekkingschuhe.

Ausrüstung und Proviant
Nicht fehlen dürfen in jeder Wanderausrüstung Funktions-Shirt, Fleece- und Softshelljacke sowie die atmungsaktive Tourenhose. Ebenfalls empfehlenswert sind Regenschutz, Mütze oder Kappe sowie eventuell Wanderstöcke. Ebenso der passende Rucksack: neben Ersatzkleidung sollten hier ausreichend Proviant (Obst, Müsliriegel, Traubenzucker) und eine Trinkflasche eingepackt werden. Grober Richtwert beim Trinken: ein halber Liter Wasser, leicht gesüßter Tee oder gespritzter Fruchtsaft pro Stunde.

Selbsteinschätzung
Aber die beste Ausrüstung nützt wenig, wenn man seine eigenen Voraussetzungen falsch einschätzt. Deshalb: um Verletzungen zu vermeiden, lieber mehr Pausen einlegen oder – wenn es gar nicht mehr geht – umkehren. Mit der richtigen Tourenplanung, einer guten Karte und Wanderführer steht einem perfekten Wanderurlaub dann nichts mehr im Wege ...