Durch ursprüngliche Naturlandschaften wandern, barfuß über eine Wiese laufen und in Seen mit Trinkwasserqualität baden: Österreich hat sich auf der touristischen Landkarte nicht nur als Kulturland einen Namen gemacht, sondern auch aufgrund seiner einzigartigen landschaftlichen Kulisse. Viele Gäste kommen, um der Hektik des Alltags zu entfliehen und Erholung inmitten intakter Natur zu finden.

Natururlaub liegt im Trend

Diesen Trend bestätigt die repräsentative Urlauberbefragung T-MONA der Österreich-Werbung aus dem Jahr 2014: Demnach kamen 38 Prozent der befragten Sommergäste mitunter, um Natururlaub zu machen. Top-Entscheidungsgrund für einen Aufenthalt in Österreich waren für 80 Prozent der Befragten die Argumente „Landschaft & Natur“. Die allermeisten Gäste gaben als hauptsächlich ausgeübte Urlaubsaktivität das Wandern an.

Ökobauern erhalten die Natur

Für die Pflege und Erhaltung der für den Tourismus unentbehrlichen intakten Natur sind die heimischen Landwirte, insbesondere die Biobauern, unersetzlich. Biologische Landwirtschaft beruht darauf, ressourcenschonend zu arbeiten und ganzheitlich zu denken.

Biobauern verzichten auf Kunstdünger, fördern die Sortenvielfalt und setzen auf nährstoffreiche Böden und Wiederverwertung. Auf diese Weise werden die Selbstregulierungsmechanismen der Natur aktiviert. Die Kreisläufe bleiben geschlossen und die Umwelt weitestgehend unversehrt.

Naturbelassene Lebensmittel

Genau diese intakte Natur schätzen Urlauber aus dem In- und Ausland. Denn sie ist nicht nur etwas fürs Auge, sondern wirkt sich auch auf Körper und Geist aus. Einerseits bietet sie die besten Voraussetzungen für Bewegung und Erholung im Freien. Andererseits spiegelt sich diese gelebte Natürlichkeit auch im kulinarischen Angebot wider, vom Haubenrestaurant bis zur Almhütte.

Jeder fünfte landwirtschaftliche Betrieb ist laut Lebensministerium ein Biohof. Wer biologisch einkauft und konsumiert, tut deshalb nicht nur seiner Gesundheit etwas Gutes, sondern trägt auch zum Erhalt der heimischen Natur bei und festigt damit indirekt die Basis für einen naturnahen Tourismus.