Die Wiener Bäder sind Naherholungsoasen mitten in der Stadt. Sie bieten Wasserratten, Badenixen und Sonnenanbetern Kurzurlaubsflair in den zahlreichen Erlebnis-, Frei- und Naturbädern. Ob durch Sprung ins kühle Nass, Rutschvergnügen mit hohem Spaßfaktor oder relaxt unter schattenspendenden Bäumen den Tag genießen, im Bad ist Platz für die ganze Familie. Generationenübergreifend nehmen sich gestresste StädterInnen bei immer höher steigenden Temperaturen gerne eine Auszeit im und am Wasser.

Denn die Angebote, aktiv von Fitness- und Sportprogrammen Gebrauch zu machen, sind vielfältig. Sowohl in den Frei- als auch Strandbädern sorgen die MitarbeiterInnen für beste Hygienebedingungen, saubere Becken und Liegewiesen und schauen obendrein darauf, dass der Badetag ohne Verletzungen von allen in vollen Zügen genossen werden kann.

Sommer, Sonne, Schwimmbad

Baden in Wien hat eine lange Tradition. Bereits vor 150 Jahren gab es in kleinen Bädern und an einigen Donauarmen die Möglichkeit zu schwimmen. Heute ist die Gemeinde Wien einer der größten Badebetreiber Europas, mit vielen Hallen-, Frei- und Naturbädern. Immerhin zählt Schwimmen zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten der WienerInnen, was sich auch in den steigenden Besucherzahlen bemerkbar macht.

Von Kleinkinderbereichen über Wellen- und Sportbecken bis hin zu Rutschen und Sprungtürmen ist das Angebot in den Erlebnisbädern breit gefächert. In den Natur- und Strandbädern entlang der Donau haben Jung und Alt nicht nur die Möglichkeit zu baden, sondern auch Boote auszuborgen und gemütlich darin zu schippern. Wer eher Action statt Entspannung sucht, der kann die abwechslungsreichen Wassersportangebote nutzen oder neue Trendsportarten wie Stand-Up-Paddling (SUP) ausprobieren.

Hat man kurzfristig genug vom kühlen Nass, dann kann man etwa in Klettergärten sein Geschick trainieren oder sich beim Trampolinspringen auspowern. Außerdem ermöglichen zahlreiche Beachvolleyballplätze bei dem Sommerballsport schlechthin, Bewegung, Spaß und Sport miteinander zu kombinieren.

Badespaß und Sicherheit für Groß und Klein

Wie in anderen Schwimmbädern, legen auch die Wiener Bäder größten Wert auf Sicherheit – und darauf passen professionell ausgebildete Bademeister auf. Die manchmal scherzhaft, manchmal liebevoll genannten „Badewaschl“ sind weitaus mehr als weiß gekleidete Aufseher. Im Ernstfall retten Bademeister Leben, da sie nicht nur über Erste-Hilfe-Ausbildungen verfügen, sondern auch speziell auf Notfälle im und ums Wasser trainiert werden.

Außerdem kümmern sie sich um die allgemeine Vermeidung von Badeunfällen – sofern die BesucherInnen nicht selbst darauf achten. Denn mit ein paar einfachen, aber wirkungsvollen Hinweisen können brenzlige Situationen verhindert werden. Eines der wichtigsten Gebote ist, selbst darauf zu achten, dass man gesund und fit genug ist, um vernünftig schwimmen zu können. Apropos vernünftig: Schon unsere Großeltern haben uns eingetrichtert, niemals direkt nach dem Essen ins Wasser zu gehen. Denn der Körper braucht die Energie, um die Nahrung zu verdauen. Das heißt: kurze Pause einlegen und dann erst wieder ab ins Wasser!

Rutschen, Springen, Schwimmen – aber sicher!

Achtsamkeit ist generell einer der wichtigsten Sicherheitsaspekte, wenn es darum geht, sich selbst und andere vor Gefahren zu schützen und ein friedliches Miteinander im Becken zu gewährleisten. Gerade in der Hochsaison sind die Erlebnisbäder gut gefüllt. Umso wichtiger ist es auf sein unmittelbares Umfeld zu achten, um etwaige Unfälle zu verhindern. Wachsam zu sein, empfiehlt sich auch für Eltern und Begleitpersonen von (Klein-)Kindern, die niemals unbeaufsichtigt im Wasser spielen oder schwimmen sollten.

Sowohl für jüngere als auch für ältere Schwimmbad-Enthusiasten gilt es, Hinweisschilder und Badeordnung zu beachten. So sollte die Rutschgefahr am Beckenrand ebenso ernst genommen werden wie nur dort ins Wasser zu springen, wo es auch erlaubt ist. Adrenalinjunkies und Rutschfans sollten außerdem darauf achten, einerseits in der richtigen Rutschposition und andererseits mit genügend Sicherheitsabstand zu rutschen.

Wer genug vom kühlen Nass hat und die Sonne in vollen Zügen genießen möchte, der tut seiner Haut und seinem Kopf mit ausreichend Sonnenschutz etwas Gutes. Denn schließlich gehört ein Hitzeschlag so gar nicht zum Badespaß!