Wir reisen sozusagen dem Sommer hinterher, der für uns nicht nur drei Monate dauert, sondern mindestens acht Monate und der sich auf gut 20 Turnieren in allen Kontinenten verteilt. Dazu kommt, dass wir selbst das sogenannte Wintertraining vermehrt in warmen Gefilden abhalten.

Ernährung

Für uns ist es natürlich besonders wichtig, sich im Sommer topfit zu fühlen. Das hängt neben dem Training maßgeblich auch mit der entsprechenden ausgewogenen Ernährung zusammen. Speziell nach harten Krafteinheiten legen wir auf Eiweiß-Zufuhr verstärkten Wert. Natürlich trainieren wir um einiges stärker und intensiver als es Laien tun, dennoch sollte man auf einen gesunden Lebensstil achten.

Heißt, in der Früh ein gesundes, kohlenhydratreiches Frühstück mit Obst und dann über den Tag verteilt die richtige Dosis an Proteinen, Gemüse und Kohlenhydraten zu sich nehmen. Jedoch bestätigen bekannterweise ja die Ausnahmen die Regeln, und wenn wir dann schon einmal zuhause sind, dann kommen wir auch nicht um ein Cordon Bleu und einen Kaiserschmarrn herum.

Fitness

Auch die, je an Körperform angepasste, Bewegung ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Wir als Beach Volleyball-Profis müssen ein ums andere Mal an unsere persönlichen Grenzen gehen, manchmal auch darüber hinaus. Für Nicht-LeistungssportlerInnen gelten natürlich gemäßigtere Regeln. Aber auch da macht sich jede Trainingseinheit bezahlt, die vor Sommerbeginn absolviert wurde.

Speziell, wenn es Euch gelingen sollte, möglichst regelmäßig, d.h. drei Mal in der Woche, Sport auszuüben. Auch wenn es nur 30 Minuten leichtes Joggen sind oder einfach nur einmal mehr Stiegen zu steigen oder das Auto stehen zu lassen. Die gute Nachricht: Die Erfolge, d.h. Kräftigung der Muskeln, Verbesserung der Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit, Optimierung des Immunsystems - stellen sich schon nach wenigen Monaten ein.

Alles Gründe, die dazu animieren sollten, den Weg in die Natur zu suchen. Es muss ja nicht immer der Strand sein. Wir sind in der Umgebung von Zwettl, Niederösterreich, aufgewachsen. Zu Hause haben wir eine Landwirtschaft und sind es gewohnt, seit unserer Kindheit, die meiste Zeit im Freien zu verbringen. Die Naturverbundenheit wie auch den Sinn für ausgewogene Ernährung bekommt man da quasi in die Wiege gelegt.

Die richtigen Lebensmittel

Unser Umfeld hat uns gelehrt Lebensmittel aus der Region schätzen zu lernen. Wir versuchen auch privat, so gut es bei unserem Lebensstil geht, auf saisonale und regionale Produkte zu achten, die mit den geeigneten Qualitätsmerkmalen gekennzeichnet sind. Gerade im Sommer besitzen wir in Österreich eine große Vielfalt an Obst- und Gemüsesorten, wobei die Äpfel aus unserem eigenen Garten immer die Besten sind!