Wasser ist Zellbaustein, Lösungs- und Transportmittel für Nährstoffe, reguliert Körpertemperatur und Stoffwechsel. Das meiste Wasser, das wir mit Speis und Trank zu uns nehmen, dient dem Transport von Nährstoffen in die Zellen und dem Abtransport von Stoffwechselprodukten. Als Lebensmittel enthält Wasser selbst je nach Qualität wichtige Nährstoffe, zum Beispiel das existenzielle Magnesium, das unser Körper nicht herstellen kann.  Man muss aber nicht unbedingt auf Mineralwasser zurückgreifen. Heutzutage gibt es bereits spezielle Möglichkeiten um das Leitungswasser mit wertvollen Inhaltsstoffen zu versetzen.

40 Prozent unseres Körperwassers sind in den Zellen gespeichert (intrazellular), 20 Prozent stecken in extrazellularer Flüssigkeit wie Blutplasma, Gewebswasser u.a. Pro Tag produzieren die Nieren bei normaler Belastung etwa 1,5 Liter Urin, der Darm verbraucht etwa 0,1 Liter Flüssigkeit, 0,4 Liter Wasserdampf werden ausgeatmet und etwa 0,5 Liter Wasser ausgeschwitzt. Mangelt es an Wasser, wird zunächst das Reservoir der Haut angezapft - die etwa ein Drittel des Körperwassers speichert - um lebenswichtige Funktionen aufrecht zu erhalten. 

Wassermangel zeigt sich schnell: Schlecht durchblutete Haut wirkt fahl. Kopfschmerzen, Schwindel und Schlappheit sind weitere Zeichen für eine Ebbe im Körper, die wir oft noch nicht mit Durst verbinden. Meldet sich dieser endlich spürbar, ist der Wasserstand bereits zu niedrig und unsere Leistungsfähigkeit schon deutlich gemindert. 

Wer sich das nicht leisten und vital und fit bleiben will, sollte deshalb stetig Wasser trinken. Die Empfehlung lautet: täglich 0,03 bis 0,04 Liter pro Kilogramm Gewicht.