Jochen Schweizer steht mit seinem Unternehmen und seiner Vita wie kein anderer für Erlebnisse und Abenteuer. Aus seiner Leidenschaft für Außergewöhnliches, entwickelte er bereits vor über 25 Jahren die Vision, Erlebnisse für jeden zugänglich zu machen und bietet heute über 1600 Erlebnisse auf www.jochen-schweizer.at an.

Heute ist der ehemalige TV-Löwe aus „Die Höhle der Löwen“ erfolgreicher Unternehmer, Bestsellerautor und gefragter Redner. Mit seinem neuesten Projekt, der Jochen Schweizer Arena im Süden Münchens, erfüllt er den Urtraum der Menschen, das Fliegen mit nichts als dem eigenen Körper und ermöglicht Indoor-Surfen an 365 Tagen im Jahr.

Herr Schweizer, warum raus aus der gemütlichen Komfortzone und rein ins unsichere Abenteuer? 

„Abenteuer sind die Mineralstoffe des seelischen Immunsystems. Menschen brauchen manchmal Unsicherheit, Überraschendes, Neues. Nur die Dosis ist bei jedem unterschiedlich. Es gibt Leute, die sind mit wenig Abenteuer zufrieden. Andere brauchen eine hohe Dosis. Ich zähle zu Letzteren.“

Woher weiß ich, wieviel Abenteuer mir guttut?

„Das ist eine höchst individuelle Frage. Man muss auf sich selbst hören. Wie bei allen Dingen im Leben. Die Dosis hängt aber auch von der Lebensphase und sogar von der Tagesform ab. Manchmal zieht es mich raus zu großen Abenteuern. Dann will ich mit dem Helikopter fliegen, aus einem Flugzeug springen, im Windkanal fliegen, eine Welle reiten. Es gibt aber auch Tage, da bin ich reflektierter, da habe ich Lust auf einen Yoga-Kurs oder ein Candle-Light-Dinner mit meiner Frau. Oder ich möchte die Natur erleben und in einem Hundeschlitten im verschneiten Winterwald meine Bahnen ziehen.“

Es geht also nicht immer nur um Adrenalin?

„Auch Stille ist ein Erlebnis. Eine Schweigeklausur in einem Kloster zum Beispiel. Ruhe und Kontemplation haben einen hohen Erlebniswert.“

Was bleibt nach so einem Abenteuer?

„Die meisten Menschen stecken in einem strikten Tagesablauf fest. Gerade bei Familien mit Kindern ist ein bestimmter Rhythmus vorgegeben. Erlebnisse bringen Auszeiten, sie sind ein Lichtblick, etwas Besonderes, Ungewöhnliches, Außergewöhnliches. Sie können überraschen und inspirieren. Und: Man schläft am Abend mit einem Grinsen im Gesicht ein.“

Wie fühlt man sich direkt danach? Wie der König der Welt?

„Nach dem ersten Fallschirmsprung auf jeden Fall. Das ist schon erhebend. Man ist eine Minute völlig frei durch den Himmel gefallen, hat seinen Fallschirm geöffnet, eine Landung geflogen. Da steht man schon da und denkt: Wow. Da sind die Nervenenden angespitzt. Wer das einmal erlebt hat, will es wieder. Ein anderes Beispiel ist das Canyoning. Man klettert durch eine tiefe Schlucht. Und da ist nur Stille und diese skulpturalen Steinformationen. Wer sowas mal gesehen hat, wird immer unterwegs sein.“

Wie lange wirken Abenteuer nach?

„Man lernt sich selbst und andere gut kennen. Gemeinsame Erlebnisse fördern soziale Beziehungen. Wenn Sie nach einem tollen Wochenende in der Natur heimkommen, sind Sie gestärkt, voller frischer Energie und meistern die kommende Woche. Aber auch Jahre später können bestimmte Erlebnisse Sie bestärken.“

Viele Menschen träumen noch von einem Abenteuer. Was sagen Sie denen?

„Es gibt einen schönen Song von Wolfsheim, „kein zurück“. Ein sehr schönes Lied. Der Text geht: Du willst noch leben irgendwann. Aber wenn nicht heute, wann denn dann. Denn irgendwann ist auch ein Traum zu lange her.“ Die meisten Menschen bedauern auf dem Totenbett nicht die Dinge, die sie getan haben, sondern die, die sie nicht getan haben.“

Warum braucht es Ihr Erlebnis-Unternehmen? Warum können sich die Leute nicht selber um Abenteuer kümmern?

„Können sie. Aber wer bei uns bucht, kann sicher sein, dass er Qualität bekommt. Bei uns steht Sicherheit an erste Stelle, daher prüfen wir regelmäßig die Qualitätsstandards unserer Veranstalter. Außerdem geben wir unseren Kunden Hilfestellung. Sie können sich auf www.jochen-schweizer.at inspirieren lassen, was sie überhaupt erleben wollen. Nicht jeder kommt mit einer konkreten Idee daher. Keiner muss bei uns etwas kaufen. Aber er kann sehen, was alles möglich ist.“

Und welches war Ihr größtes Abenteuer?

„Es gibt zahlreiche. Alles im Leben hat seine Zeit. Als ich zehn war, habe ich mich mit meinen Freunden nachts aus dem Zelt geschlichen. Wir sind mit unseren Kajaks leise über den nachtschwarzen Fluss gepaddelt, mitten durch den Nebel. Die Lichter einer entfernten Stadt spiegelten sich im Wasser. Wir waren die ganze Nacht unterwegs, verbotenerweise, unsere Betreuer schliefen.

Das war herrlich. Ein anderes großes Abenteuer war, als ich nach dem Abitur mit dem Motorrad durch Afrika gefahren bin. Auch ein großes Abenteuer war mein erster Fallschirmsprung, den ich alleine gemacht habe. Das war in den USA in der Abendsonne. Ich war der letzte Springer einer großen Gruppe von Skydivern. Und jetzt ist es ein großes Abenteuer für mich, ein so komplexes Bauwerk wie die Jochen Schweizer Arena in die Realität umgesetzt zu haben und durch ein Hotel und eine Kongresshalle zu erweitern.“

Besuchen Sie www.jochen-schweizer.at für mehr Informationen!