Ein Wandertag beginnt mit einem ordentlichen Frühstück daheim, das aus Müsli oder Brot mit Hüttenkäse beispielsweise bestehen kann. Nach einer gesunden Pause – denn mit vollem Magen wandert es sich nicht gut – kann der Ausflug dann kraftvoll beginnen.

Kleine Jause             

Lebensmittel die viel Flüssigkeit enthalten, Mineralien und Energie liefern, eignen sich hervorragend für die Wanderjause. Auf fettreiche Lebensmittel sollte man verzichten, da diese Müdigkeit auslösen. Folglich eignet sich Obst als Proviant für zwischendurch ideal. Äpfel und Birnen sind hier perfekt, Bananen brauchen einen drucksicheren Platz im Rucksack. Auch Nüsse, Müsliriegel und Trockenfrüchte eignen sich bestens für kurze Wanderungen. Sie sind gegen Transportschäden weitgehend resistent und glänzen durch ihre hohe Nährstoffdichte.

Große Jause

Ab drei Stunden Gehzeit empfiehlt es sich, eine ausgiebigere Jause mit genügend Kohlenhydraten einzupacken. Ob vegetarisch, bio oder vegan: Hauptsache, es schmeckt! Zum Beispiel ein Vollkornbrot mit Frischkäse und Käse belegt und frischen Salatblättern, Sprossenkeimen oder Kresse ergänzt. Dazu ein paar Gemüsesticks von Kohlrabi, Paprika, Karotten und Gurken mit einem frischen Dip (siehe Rezept-Tipp unten). Joghurt liefert Eiweiß und Kalzium und kann beispielsweise auch als Trinkjoghurt eingeplant werden. Natürlich sind auch Schinken oder Salami erlaubt, manchen bereitet auch ein gekochtes Ei Freude. Wichtig ist immer, solches Essen mitzunehmen, das bei Bedarf schnell Energie liefert.

Getränke & Verpackung

Von großer Bedeutung ist die ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Mindestens einen halben Liter pro Stunde sollte man stilles Wasser oder isotonische Sportgetränke trinken. Kinder benötigen zudem fast doppelt soviel Flüssigkeit wie Erwachsene. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte die Jause am besten so zubereiten, dass sie auch mehrmals in kleineren Teilen gegessen werden kann. So sind mehrere Pausen möglich und die Verdauung ist mit mehreren kleinen Happen auch weniger beansprucht.

Grundlegende Devise ist, so wenig Verpackungsmaterial wie möglich mit auf den Berg zu nehmen. Das Proviant wird am besten in wiederverwendbare Behälter aus Plastik oder Alu gegeben. Was trotzdem an Müll anfällt, kommt selbstverständlich im Rucksack wieder mit zurück ins Tal.

Den gesunden Ausklang eines solchen Wandertages bildet ein kohlenhydratreiches Abendessen. Zusammen mit dem Frühstück sind diese Mahlzeiten mitunter sogar noch wichtiger als die Tourenverpflegung selbst.