Für öffentliche Bäder gelten strenge Hygienevorschriften, welche in Österreich in diversen Gesetzen, Verordnungen und Normen festgelegt sind. Die Sicherstellung der Wasserqualität spielt dabei eine große Rolle und wird in verschiedenen Verfahren realisiert. Zusätzlich können aber auch die Badegäste durch gewisse Verhaltensregeln die Wassergüte beeinflussen.
 

Hohe Wasserqualität dank moderner Technik

Mittels vollautomatischen Umwälzanlagen, genügend Frischwasserzufuhr und ausgeklügelten Filtersystemen können die Wiener Bäder gute Wasserqualität gewährleisten. Um diese konstant zu halten, erfolgt auch der Einsatz von Desinfektions- und Flockungsmitteln automatisch. Trotz des Einsatzes solcher moderner Technik führen die Bediensteten der Bäder zusätzlich auch händische Überprüfungen der Wasserqualität durch. So wird etwa der pH-Wert mindestens drei Mal täglich mit manuellen Messgeräten überprüft.
 

Hygiene abseits des Beckens

Auch die Hygiene abseits des Wassers spielt in Schwimmbädern eine wichtige Rolle. In Wien sind zahlreiche Badewarte hierfür zuständig und kümmern sich nicht nur vor und nach, sondern auch während des Badebetriebs um die Sauberkeit der Badeanlagen. Neben den Badbediensteten kann auch jeder Badegast seinen Beitrag zu einem hygienischen Schwimmbad leisten. Das Abduschen vor dem Baden, das Tragen von Badeschuhen oder das Verwenden von Handtüchern auf Sitzgelegenheiten im Schwimmbad tragen dazu bei, dass die Hygiene in den Bädern garantiert werden kann.
 

Sicherheit im und am Becken

Damit der Badetag aber nicht nur infektions-, sondern auch verletzungs- und unfallfrei über die Bühne geht, zeichnen in Wiens Sommerbädern rund 120 von der Magistratsabteilung 44 ausgebildete BassinaufseherInnen verantwortlich. Diese achten auf die Einhaltung der Baderegeln und bringen neben körperlicher Fitness die nötigen Ausbildungen in Erster Hilfe und in lebensrettenden Maßnahmen mit, um im Notfall rasch und professionell eingreifen zu können.