Ein Tag im Wald
Eine der schönsten Möglichkeiten am Wochenende einfach mal rauszukommen, ist ein Ausflug in den Wald, am besten mit der ganzen Familie. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man ist schnell dort, es gibt Wanderwege ohne große Höhenunterschiede – und viel zu entdecken für alle Beteiligten. Natürlich ist es ein Unterschied, ob man hauptsächlich zum Fotografieren oder mit Freunden und Familie in den Wald geht. Trotzdem muss keiner zu kurz kommen – als Fotograf müssen Sie höchstens eventuell die Motive anpassen. Und im Zweifel nutzen Sie ein paar Minuten zum Fotografieren, wenn alle anderen eine Pause machen und rasten. Der Frühsommer ist ideal, um knackiges Grün einzufangen.

"Man muss einfach nur die Augen offenhalten!"

Ein Tag auf dem Land
Ganz gleich, ob Sie auf der Suche nach klassischen, eher malerischen Motiven sind oder Ihre neue Kamera ausprobieren und besser kennenlernen wollen: Ein Tag auf dem Land ist dafür perfekt geeignet. Vielleicht verbinden Sie es auch mit einem Picknick, sobald es dafür wieder warm genug ist. Bei einem solchen Ausflug entstehen oft Bilder, die man sich später immer wieder ansieht. Ein Sonntagsausflug ist die perfekte Gelegenheit, um sich endlich mal die Zeit zu nehmen, schöne Familienfotos zu inszenieren. Oder Sie ziehen einfach mal alleine zum Fotografieren los und lassen sich vom ländlichen Charme inspirieren. Das Beste an so einem Tag auf dem Land ist: Man weiß vorher eigentlich nicht wirklich, was einen erwartet. Man muss einfach nur die Augen offen halten!

Ein Tag in den Bergen
Entweder man fährt mit der Seilbahn nach oben und geht auf dem Bergkamm spazieren. Oder man macht sich auf große Wanderung, inklusive vieler Höhenmeter. Ganz gleich, was Ihnen und Ihrer Kondition sympathischer ist: Es gibt kaum einen anderen Ort, bei dem man so schnell raus aus dem Alltag und auf komplett andere Gedanken kommt als in den Bergen. Fotografisch gesehen lohnt sich natürlich jeder Höhenmeter. Die wechselnde Vegetation, der immer wieder andere Blick in die Weite, ins Tal, auf andere Gipfel: Motive gibt es wirklich ohne Ende.
Achten Sie beim Fotografieren auf die nötige Abwechslung zwischen Fotos von der Weite, Seen und Bergen und Details am Wegesrand. Und vergessen Sie nicht Ihre Mitwanderer! Nicht immer ist man als Fotograf schnell
genug, um die Situation gebührend als Schnappschuss festzuhalten. Scheuen Sie sich also nicht, die Familie als Models und Statisten einzusetzen. Gerade für Kinder ist ein kurzes Fotoshooting eine willkommene Abwechslung zum Wandern.

Am besten mit Rucksack
Wer mehr als nur eine Kamera mit angesetztem Objektiv mitnimmt, sollte zu einer Wanderung unbedingt einen Rucksack wählen. So bleiben die Hände frei fürs Ausbalancieren, aber auch im Falle eines Sturzes ist das Equipment gut geschützt.Zudem bieten Rucksäcke meist zusätzlichen Stauraum für Proviant oder auch ein Stativ (oft außen per Schlaufe). Gerade bei längeren Strecken geht eine Schultertasche zu sehr ins Kreuz. Am praktischsten sind Rucksäcke mit Sling-Technik, die man sich für den Schnellzugriff zur Kamera vor den Bauch drehen kann.