Warum ist Bewegung im Winter so wichtig, was gibt es zu beachten?

Die kalte Jahreszeit bietet aufgrund verschiedenster Umstände eine erhöhte Verletzungsgefahr für Knochen, Bänder und Sehnen. Einerseits ist durch die klimatischen Umstände, sprich: kälteren Temperaturen, der Bewegungsapparat mit seinen Bestandteilen Knochen, Bändern und Sehnen deutlich verletzungsanfälliger als in der warmen Jahreszeit.

Andererseits bietet das nasskalte Wetter eine Unterlage, welche Sturz- und Ausrutschverletzungen begünstigt. Ein regelmäßiges Arbeiten an Kraft, Kondition und Koordination bietet eine entsprechende Sturzprophylaxe und hält Bänder, Sehnen wie auch die Muskulatur geschmeidig. 

Was kann man aus physiotherapeutischer Sicht tun, um fit durch den Winter zu kommen und Verletzungen vorzubeugen?

Neben der regelmäßigen Betätigung im Grundlagen- und Ausdauerbereich ist eine konsequente physiotherapeutische Betreuung, um das Zusammenspiel der Muskulatur rund um das Gelenk zu optimieren, ein Garant für ein verletzungsfreies Kommen durch den Winter.

Worauf sollte jeder achten, wenn er schon mal bezüglich seines Bewegungsapparats in Behandlung war?

Verletzungen des Bewegungsapparates bzw. daraus resultierende Operationen führen in der Rehabilitationsphase oft zu einem unphysiologischem Gang und Belastungsmustern. Hier ist wiederum die physiotherapeutische Betreuung zielführend, um ein physiologisches Gangbild und Disbalancen der Muskulatur auszutherapieren.

Des Weiteren liegt sehr viel in der Eigenverantwortung von PatientInnen, die sich ihrer Verletzung gewahr werden und durch entsprechende Aufwärmphasen oder Cool-Down-Phasen ein weiteres Verschlechtern der Situation verhindern müssen.