Seit Ende April/Anfang Mai dürfen Begeisterte dieser Tradition in den Bädern der Stadt wieder frönen.

Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts zählten die Schwimmbäder an den kleineren Donauarmen bei den WienerInnen zu den beliebtesten Erholungsorten und das Schwimmen zu einer der populärsten Freizeitgestaltungen. Seit der Eröffnung des Städtischen Freibads als Folge der Donauregulierung im Jahr 1875 wurden für die wasserbegeisterten BewohnerInnen Wiens zahlreiche weitere Möglichkeiten geschaffen, ihre Freizeit am und im Wasser zu verbringen. Und diese werden bis zum heutigen Tag gerne genutzt. Zwischen zwei und drei Millionen Badegäste strömen pro Saison in die insgesamt 17 Sommer- und Strandbäder der Bundeshauptstadt.
 

Mehr als nur Schwimmbad

Nicht nur klassische SonnenanbeterInnen sind in den Schwimmbädern der Hauptstadt gut aufgehoben. Das Freizeitangebot bietet für die ganze Familie zahlreiche Möglichkeiten, heiße Tage gemeinsam und abwechslungsreich zu gestalten. Sport- und Tauchbecken, Wasserrutschen, Sprungtürme und Wellenbecken - für Spaß und Action im Wasser ist in jedem Fall gesorgt. Für Fitnessbegeisterte gibt es zusätzlich dazu die Möglichkeit, Kurse in Aqua-Rhythmik und Pool-Gymnastik zu belegen, wer einen Schwimmkurs belegen möchte, kann dies in Form von Einzel- oder Gruppenunterricht tun. Das Angebot reicht von Baby-, Kleinkinder- und Kinderkursen bis hin zu Kursen für Jugendliche und Erwachsene.

Und auch abseits des kühlen Nass‘ bieten Wiens Bäder jede Menge Unterhaltung. Ob Kinderspielplätze, Beachvolleyball, Fußball oder Tischtennis – die Betätigungsfelder sind vielfältig und halten für jeden etwas bereit. Und sei es nur, in aller Ruhe ein Sonnenbad zu genießen.