Lucy wurde operiert.

Lucy, die einjährige Jack Russell Terrier Hündin, ist eine attraktive Hundedame. Vor drei Tagen wurde Lucy kastriert. Bereits am Tag nach der Operation war sie wieder Herrchens treue Begleitung beim Waldspaziergang ohne Leineneinschränkung und ganz ohne Schmerzen. Denn Lucy wurde nicht auf herkömmliche Weise kastriert, sondern mit einer sanften Vorgehensweise behandelt, die ihr einen Bauchschnitt und zwei Wochen Schonzeit erspart haben.

Lucy hat keine Narben.

Ihr Herrchen vertraute einer modernen Methode, der „endoskopischen Kastration“. Zwei kleine Hautschnitte von ca. 0,5 cm sind das Einzige, was an die Operation erinnert. Über diese kleinen Öffnungen blickt der Chirurg durch eine stabförmige Endokamera in den Bauchraum und führt mithilfe chirurgischer Instrumente die Operation durch. Weil dieser Eingriff also ohne große Öffnung der Bauchhöhle stattfinden kann, gibt es für die Hündin nach der Operation keine sichtbaren Schmerzen, die Genesung verläuft schneller und sie kann am nächsten Tag schon wieder ohne Leine spazieren gehen.

Lucy mag die moderne Medizin.

Die Endoskopie wird in der modernen Veterinärmedizin immer wichtiger, nicht nur für Kastrationen. Tierbesitzer möchten ihr Tier so schonend wie möglich behandelt wissen. Wo es früher nur mit großen Schnitten gelang, Tiere zu operieren, ist es heute beispielsweise möglich, Fremdkörper mittels Gastroskopie aus dem Magen zu entfernen, Gräsergrannen mithilfe eines Rhinoskops aus der Nase zu ziehen oder Gelenkspiegelungen vorzunehmen.

Lucy will es wissen: Warum Kastration?

 

Vorteile einer Kastration bei Hündinnen

  • Sexualtrieb wird eingestellt
  • kein ungewollter Nachwuchs möglich
  • keine Scheinträchtigkeit
  • Läufigkeitsnebenerscheinungen wie Blutung oder Hormonschwankungen verschwinden
  • besserer Umgang mit Hunden des gleichen Geschlechts
  • keine Belästigung durch Rüden
  • längere Lebenserwartung
  • größere Ausgeglichenheit
  • verbesserte Konzentration

Vorteile einer Kastration bei Rüden

  • Sexualtrieb wird eingestellt
  • keine triebbedingte Frustration
  • besserer Umgang mit Hunden des gleichen Geschlechts
  • längere Lebenserwartung
  • größere Ausgeglichenheit
  • verbesserte Konzentration
  • kein Markierungsdrang