Wenn zum letzten Mal die Pausenglocke klingelt, freuen sich alle Schüler erst einmal auf die wohlverdienten Ferien. Genug gelernt! Jetzt heißt es erst einmal Freunde treffen, baden und faulenzen. Aber Urlaub und Lernen müssen nicht unbedingt Gegensätze sein. Sie lassen sich ideal miteinander verbinden. Das zeigt das Modell der Sprachferien, das seit Jahrzehnten beliebt ist.

Die Dauer ist unterschiedlich lang, in der Regel werden ein-, zwei- oder mehrwöchige Aufenthalte angeboten. Schüler verbringen in der Regel also nicht die gesamte Ferienzeit in den Sprachferien. Aber genug, um intensiv in ein anderes Land und eine andere Sprache einzutauchen. Eine ausreichend lange Dauer macht Sinn, um erst einmal richtig anzukommen und sich mit Land und Leuten vertraut zu machen.

Englisch lernen in Irland und Großbritannien

Zu den Klassikern unter den Sprachreisen zählen englischsprachige Länder innerhalb Europas, also Großbritannien und Irland. Dort gibt es viel zu entdecken: Strände, Klippen und pittoreske Städtchen und Dörfer. Der tägliche Sprachunterricht hilft den Kindern und Jugendlichen dabei, ihr Englisch sattelfester und alltagstauglicher zu machen.

Das intensive Sprachtraining kann zu rascheren Fortschritten als daheim führen. Wenn die Schüler wieder zu Hause sind, knüpfen sie an die erlebten Erfolge an und gehen dank der positiven Erinnerungen motiviert ins neue Schuljahr.

Professionelle Ferienbetreuung

Eltern sehen Sprachreisen gerne als ideale Ferienbetreuung, wenn sie selber in den Sommermonaten arbeiten müssen. Sie wissen, dass ihr Nachwuchs gut aufgehoben ist und professionell betreut wird. Gleichzeitig bildet sich der Nachwuchs weiter und macht vielleicht zum ersten Mal die prägende Erfahrung, für eine längere Zeit von zu Hause fort zu sein.

Sprache wird in der Freizeit sofort angewendet

Sprachferien sind zumeist so organisiert, dass neben den Sprachkursen genügend Freizeit bleibt. Egal, wofür sich die Schüler dabei entscheiden, sie verfestigen ihre Sprachkenntnisse dabei automatisch. Vom Einkaufen im Supermarkt bis zum Besuch eines Konzerts – es gibt viele Situationen, in denen die Englischkenntnisse sofort angewendet werden können. Diese Erfolgserlebnisse fördern die Lust an der Sprache und ganz nebenbei auch das Selbstbewusstsein.

Das Leben in der Gastfamilie

Ein zentraler Bestandteil vieler Sprachreisen ist das Leben in der Gastfamilie. Diese Art der Unterbringung sorgt dafür, dass die Kinder und Jugendlichen gut behütet sind. Aber auch das Plaudern mit den Gasteltern, das Kennenlernen der fremden Esskultur und das Knüpfen von Freundschaften mit den Kindern der Gastfamilien bilden wertvolle Erfahrungen.

Darüber hinaus haben Sprachschüler die Möglichkeit, Gleichaltrige aus anderen Ländern und Kulturen kennenzulernen, gemeinsam etwas zu unternehmen und die Umgebung zu erkunden. Spielerisch werden so Selbständigkeit und Kreativität gefördert. Egal, ob bei gemeinsamen Aktivitäten oder beim Sport – es macht Spaß, miteinander die Welt zu entdecken.