Egal ob bei Minusgraden oder Hochsommertemperaturen – Zeit gemeinsam mit der Familie zu verbringen, ist etwas Wertvolles. Zwischen Berufsalltag, Schule, Hausaufgaben und täglichen To-Do-Listen, bleibt allerdings oft nur wenig freie Zeit für Familienunternehmungen über.

Doch sowohl Eltern als auch Kinder profitieren vom Tapetenwechsel und gemeinsamen Freizeitaktivitäten abseits des stressigen Alltages. Damit die Mangelware Freizeit nicht zum Streitpunkt wird, kann es sinnvoll sein, sich bereits im Vorfeld Gedanken über altersgerechte Angebote für Groß und Klein zu machen. Schließlich soll ja für jedes Familienmitglied etwas Passendes dabei sein.

Vom Baby bis zum Teenie

Kleinkinder haben andere Ansprüche als Teenager. Während man als Elternteil kleine Kinder leichter für Natur, Tiere oder Spielplätze begeistern kann, versteckt sich der Enthusiasmus der Größeren mitunter, wenn es darum geht, Familienstunden zu planen. Der Schlüssel zum Erfolg ist, den individuellen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen entgegenzukommen.

Immer nur den kleinsten gemeinsame Nenner zu finden, kann nicht nur zu endlosen und bereits im Vorfeld nervenden Diskussionen führen, sondern auch auf Dauer die schönste Familienzeit zunichte machen. Dienstleistungsunternehmen und Freizeitbetriebe haben darauf schon längst reagiert und bieten unterschiedliche und altersgerechte Aktivitäten an, die nicht zuletzt auch für die Eltern Auszeiten ermöglichen.

Wichtig ist also zu wissen, wer gerne was und wie und vor allem wo unternimmt. Ob raus in die Natur oder rein ins Museum, ob sportlich unterwegs zu sein oder lieber relaxen am Pool, ob Abenteuerpark oder Kindertheater – den individuellen Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten sind kaum Grenzen gesetzt. Eine Suche in den vielfältigen Online-Freizeitportalen kann helfen, in der Masse an Angeboten schnell und unkompliziert das Richtige für die eigene Familie zu finden.

Action und Entspannung

Wer gerne als Familie aktiv unterwegs ist und sich mit Vergnügen im Freien bewegt, der kann bei Ausflügen in der Natur voll auf Touren kommen – wie etwa beim Wandern, Radeln oder Klettern im Sommer oder beim Rodeln, Eislaufen oder Skifahren im Winter. Das Repertoire an sportlichen Betätigungsfeldern ist übrigens auch „Indoor“ groß. So setzen Indoor-Spielplätze und Familienparks vor allem in den Städten auf wetterunabhängiges Austoben und Spaßhaben.

Wer doch lieber den Nervenkitzel bei Outdoor-Erlebnissen sucht, wird beispielsweise in Hochseilgärten oder Abenteuerparks in Schwung kommen. Wenn die (älteren) Kinder außerdem gerne powervoll unterwegs sind, bieten Rafting oder Canyoning jede Menge Action im kühlen Nass. Wem dies alles eine Spur zu aufregend ist, der kann es aber an den vielen heimischen Seen im Sommer, etwa bei Bootstouren, auch gemütlicher angehen lassen.

Überhaupt sind Freizeitaktivitäten auf und im Wasser bei Jung und Alt besonders beliebt. Ein Besuch im Schwimmbad bei sommerlicher Hitze oder in der Therme bei kühleren Temperaturen lohnt sich daher allemal – nicht zuletzt, weil immer mehr Thermen neben Kinderbetreuung auch für Eltern spezielle Treatments anbieten.

Während die Kleinen (unter professioneller Betreuung) im Becken planschen und spielen, können Eltern sich Zeit für sich nehmen und das Wellness-Programm in separaten Relax- und Ruhe-Bereichen genießen. Einer gemeinsamen Wohlfühlzeit sollte damit nichts mehr im Wege stehen.

Natur und Kultur für Kinder

Wer sich als Familie aber nicht nur gerne bewegt, sondern auch Freude am Entdecken, Experimentieren und Forschen hat, kann seiner Wissbegierde beispielsweise in Zoos oder in Museen nachkommen. So bieten zahlreiche Museen extra für unterschiedliche Kinder- und Jugendgruppen konzipierte Führungen an. Aber auch als Familie kann man bei interessanten Stunden im Museum gemeinsam etwas Neues lernen.

Einige Museen führen darüber hinaus Workshops durch – so können zum Beispiel kleine Kunstfreunde ihrer Kreativität beim Malen freien Lauf lassen oder junge Technikinteressierte Experimente ausprobieren. Den Entdeckergeist können Klein und Groß aber auch draußen in der Natur, etwa bei Naturlehrpfaden, ausleben.

Dabei lernen Kinder ganz nebenbei wie man respektvoll mit seiner Umwelt und dem Ökosystem umgeht. So haben Freizeitaktivitäten nicht nur kurzfristig einen Ausgleichs- und Erholungseffekt, sondern auch längerfristig einen sinnvollen Mehrwert.