Wie wir alle wissen, besteht schon länger die Möglichkeit, Nabelschnurblut des eigenen Kindes direkt nach der Geburt einlagern zu lassen. Denn die darin enthaltenen Stammzellen könnten sich im Laufe des Lebens als äußerst wichtig und hilfreich erweisen. Etwa bei einer Vielzahl von Erkrankungen, die damit gezielt behandelt werden können.

Vorsorgen und Gutes tun

Doch das Einlagern von Nabelschnurblut ist keinesfalls nur für das eigene Kind von Nutzen. Mit dieser Entscheidung lässt sich auch Gutes tun. Durch die Kombination aus der individuellen Gesundheitsvorsorge durch Stammzellen aus der Nabelschnur für das eigene Kind und einer öffentlichen Spende für andere Kinder ergibt sich die Möglichkeit, neben der Vorsorge für das eigene Kind auch anderen erkrankten Kindern zu helfen.

Dabei entstehen für die Eltern keinerlei Nachteile. Denn das Nabelschnurblut zur eigenen medizinischen Vorsorge ist jederzeit für den persönlichen Einsatz verfügbar. Zusätzlich dazu wird ein zweites Depot als öffentliche Spende angelegt. Damit kommt das Potenzial der Stammzellen allen zugute, nicht nur dem eigenen Kind.

Und das Beste dabei: Den Spendern entstehen auch keine weiteren Kosten. So lässt sich für das eigene Kind vorsorgen und für andere Kinder Gutes tun. Eine klassische Win-Win-Situation für alle.