Gemeinsam kneten, backen, verzieren und natürlich essen – ob Weihnachtskekse, Geburtstagstorten oder einfach nur schmackhafte Kuchen für zwischendurch, mit Kindern Backen ist auf jeden Fall ein Erlebnis für sich. Und zwar für beide Seiten. Viele Kinder lieben es, gemeinsam mit Mama, Papa, Oma oder auch Opa süße Köstlichkeiten zu zaubern. Für Eltern und Großeltern kann das gemeinsame Backen mit ihren Kleinen aber zu durchaus nicht vollkommen entspannten Stunden führen.

Stress und Chaos in der Küche statt ruhigem Schmelzen der Kuvertüre? Die Realität pendelt sich wohl irgendwo dazwischen ein und ist  vor allem lustig und bunt. Beim Backen geht es schließlich darum, gemeinsam kreativ zu sein, zusammen etwas herzustellen, was im besten Fall auch noch schmeckt, und einfach bunte Erlebnisse zu schaffen, an die man sich auch Jahre später noch gern erinnert.

In der Weihnachtsbäckerei…

In Großmutters Backstube vor Weihnachten: Es duftet nach Vanillekipferl, Zimtsterne, Kokosbusserl und Honiglebkuchen. Mit dabei sind die Enkelkinder, die mit erwartungsvollen Blicken in den Backofen blicken und hoffen, dass die kleinen Kekse bald fertig sind. Zugegeben, Idealbilder aus der Werbung und verherrlichte Kindheitserinnerungen mögen vielleicht unsere Vision vom Backen prägen.

Und dennoch – allein die Vorstellung, den Duft aus wohlriechenden Gewürzmischungen, Nüssen, Schokolade und Zuckerglasur in der Nase zu haben, lässt die Vorfreude auf Weihnachten lukullisch gesehen ins Unermessliche wachsen. Wer die leckeren Kekse nicht nur gerne mit seinen Liebsten teilen, sondern mit Kindern oder vielleicht sogar schon mit Enkelkindern backen möchte, ist gut beraten, dies mit Bedacht vorzubereiten.

Der erste Schritt ist, Backutensilien zurechtzulegen. Klingt einfach, ist es aber nicht immer. Denn nicht mit jedem Küchenwerkzeug können Kinder jeglichen Alters auch gleich geschickt umgehen. Damit die Weihnachtsbäckereien nicht unfreiwillig zu gruseligen Halloween-Keksen werden, empfiehlt es sich also, die Backutensilien altersgerecht auszuwählen. Ebenso kann es später viel Arbeit ersparen, gleich im Vorfeld Küchengeräte und andere sensible Gegenstände von den Arbeitsplatten zu entfernen – nicht dass im Eifer des Back-Gefechts alles im Teig untergeht.

…gibt es manche Leckerei!

Apropos Teig: Kinder lieben es, Teig zuzubereiten. Zutaten mischen, mixen und anschließend kräftig kneten – so beginnt jedes Küchenmärchen. Sobald der Teig ausgerollt ist, geht es auch schon zum absolut lustigsten Teil des Backens: Ausstechen, ausstechen und nochmals ausstechen, oder zumindest solange bis kein Teig mehr übrig ist. Keksformen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer und in tausenden verschiedenen Formen und Motiven.

Speziell für Kinder produzierte Backformen erleichtern das Ausstechen und beflügeln die Keksfantasien.

Sind alle Kekse fertig ausgestochen, geht es ab ans Verzieren. Je bunter, desto besser lautet hier die Devise. Ob Zuckerglasur, Schokoladenplättchen oder Nusssplitter, der Fantasie – und vor allem jener von Kindern – sind keine Grenzen gesetzt. Während die Kekse im Ofen vor sich hin backen, ist warten angesagt.

Damit keine Langeweile aufkommt und die Frage „Wann sind denn die Kekse endlich fertig?“ nicht hundertmal gestellt wird, kann man sich die Zeit mit Spielen oder weihnachtlichem Basteln vertreiben. Nicht nur Kuchen, auch Plätzchen verdienen es, vor dem süßen Verzehr mit bunter Dekoration richtig schön angerichtet zu werden.

Happy Birthday to you…!

Wer aber nicht bis in die Adventzeit warten will, um mit den Nachwuchs-KeksebäckerInnen und KonditormeisterInnen zu backen, der fertigt einfach Kuchen übers Jahr an. Für (Kinder-)Geburtstagspartys beispielsweise sind bunte Kuchen, mit unbedenklicher Lebensmittelfarbe gefärbt, ein lustiger Gag. Mit fröhlichen Kerzen, die die Kindergeburtstagstorte verzieren, macht das Älterwerden außerdem noch mehr Spaß.

Ebenso Liebe auf den ersten Blick beziehungsweise Biss sind farbenfroh verzierte Muffins, die in kunterbunten Muffinförmchen ansprechend aussehen. Überhaupt sind Backförmchen mit den verschiedensten Mustern noch mehr Motivation, um Kinder am Backspaß teilhaben zu lassen. Mittlerweile ist der Bio- und Vegan-Trend auch bei Kindertörtchen angekommen.

Das äußert sich übrigens nicht nur bei den Rezepten, sondern auch beispielsweise bei umweltbewussteren Backförmchen oder gerade auch für Kindergeburtstagsfeiern interessant, bei Einweggeschirr, das aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Wenn die Materialien zusätzlich auch kompostierbar sind, hat das den praktischen Vorteil, dass man alles zusammen und unkompliziert entsorgen kann.

Also nicht nur das Backen mit Kindern kann entstresst werden, sondern auch das Essen und Wegräumen nach der großen Party. Denn schließlich geht es vor allem um den Spaß, leuchtende Kinderaugen und tolle Momente, die noch viele Jahre später mit einem Schmunzeln in Erinnerung bleiben.