Selbst in noch so kleinen Mengen verbessern sie den Geschmack vieler Speisen und tun erst noch etwas für unser Wohlbefinden.

Schon in der Frühzeit wurden Gewürze als Genuss- und Heilmittel verwendet. Sie waren äusserst kostbar, wurden über weite Strecken in unsere Breitengrade eingeführt und teilweise auch als Zahlungsmittel verwendet. Heute sind Gewürze ein natürlicher Teil unserer täglichen Ernährung.

Gerade ein gut mariniertes Steak auf dem Grill lässt Karnivoren-Herzen höher schlagen. Auf der Basis von Säure, Öl und Gewürz, zähmen und mildern einige Marinaden einen bestimmten Geschmack, hauptsächlich ergänzen und verstärken sie aber den natürlichen Geschmack des Fleisches. Dabei kann man sich auch von fremden Küchen inspirieren lassen: Gerade aus der Heimat des Barbecues, aus den USA, kommen Gewürzmischungen die speziell für das Braten, Schmoren oder Rösten kreiert werden.

Der positive Nebeneffekt dabei: Gewürze lassen nicht nur Speisen besser schmecken, sondern beeinflussen auch unser Wohlbefinden. Schon früher galten etliche der Gewürze und Kräuter als Heilmittel, erst später wurden die vielfältigen Wirkungsmechanismen der enthaltenen Substanzen aber untersucht und bestätigt. Manche Gewürze haben eine antibakterielle Wirkung, andere enthalten Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, die den Ablauf zahlreicher biologischer Funktionen in unserem Körper positiv beeinflussen.