Sonne trocknet das Haar aus, bleicht und schädigt die Haarstruktur. Dafür gibt es, ähnlich wie für die Haut, Pflegeprodukte mit UV-Schutz. Feuchtigkeitsspendende Shampoos und Conditioner können die Elastizität des Haares wiederherstellen, die Kopfhaut beruhigen und den Wasserspeicher des Haares wieder auffüllen.


Wind und Salz von Tagen am Meer strapazieren ebenfalls, getrocknete Salzkristalle im Haar wirken wie kleine Brenneisen. Kopfbedeckungen wie Sonnenhut und Badekappe würden schützen, werden jedoch meist aus ästhetischen Gründen abgelehnt. Deshalb müssen Salz- und auch Chlorwasser aus Pool oder Schwimmbad unbedingt gründlich, aber nur lauwarm ausgespült werden. Pflegende Kuren können helfen, diesen chemisch-physikalischen Belastungen entgegenzuwirken.


Ernährung hilft, die für das Haar so notwendigen Nährstoffe zuzuführen. Besonders wichtig sind Vitamin C, E und Betacarotin, die vor allem in Zitrus- und orangeroten Früchten wie Aprikosen, Pfirsichen, Mangos und Gemüse wie Kartoffeln und Kürbis vorkommen. Auch dunkelgrünes Gemüse wie Spinat, Brokkoli, Erbsen und Kresse enthält viel Carotin.
Außerdem braucht das Haar B-Vitamine und Mineralstoffe wie Selen und Zink, die in hohem Maße in Nüssen aller Art, vor allem aber Cashewkernen, Pecan-, Para-, Walnüssen und Leinsamen vorkommen. Letztere enthalten auch die wichtigen Omega-3-Fettsäuren, für die insbesondere Lachs ein ganz vorzüglicher Lieferant ist.