Und damit Sport auch Spaß macht und nicht in Quälerei ausartet, sollte man gut vorbereitet an das Thema herangehen. Bevor man blind drauf los sportelt, sollte man sich zuallererst die Frage stellen, welchen Sport man eigentlich machen will und ob diese gewünschte Sportart überhaupt zur Persönlichkeit, zum Körper und zum Fitness-Level passt. Ein übergewichtiger Couch-Potato kann schließlich nicht gleich beim Iron-Man-Triathlon teilnehmen. Und einen erfahrenen Ausdauersportler wird gemütliches Radfahren auf einem Radweg im Flachland auch nicht gerade fordern. Ist aber die richtige Sportart einmal gefunden, kann's schon losgehen, oder? Nicht wirklich. Da gibt es noch viele Faktoren, die berücksichtigt werden wollen, um wirklich Spaß an der körperlichen Ertüchtigung zu haben.

Wie man isst…

… so sportelt man auch. Wer sich mittags ein Paar Berner Würstel mit Pommes frites und Mayonnaise genehmigt, wird zwar satt sein. An Sport ist danach aber eher nicht zu denken. Da ist es wohl klüger, nach dem Essen ausgiebig zu ruhen, anstatt tausend Schritte zu tun. Oder gar mehr. Wobei man sich auch die Frage stellen sollte, ob so ein Essen überhaupt eine gute Idee ist, aber das ist eine andere Geschichte.

Also lieber leicht und nährstoffreich ernähren. Nicht nur vor dem Sport, aber besonders dann. Kohlehydratreiche Lebensmittel etwa geben Energie, um nicht schon nach kurzer Zeit schlapp zu machen. Und leichte Gerichte wie etwa Nudeln mit Gemüsesoße geben Power, sind gesund und belasten auch bei körperlicher Betätigung nicht mehr als notwendig. Und sollte sich während des Sports der akute Hunger einstellen, gibt’s ja immer noch Müsliriegel oder Obst.

Die zweite Haut

Mindestens genauso wichtig wie die richtige Ernährung ist auch die optimale Kleidung, um beim Sport so komfortabel und funktionell wie möglich angezogen zu sein. In den meisten Fällen eignet sich spezielle Outdoorkleidung für fast alle Eventualitäten. Denn die ist in der Regel atmungsaktiv und luftdurchlässig, also schwitzt man nicht mehr als nötig. Und wenn sie einen entsprechenden Windschutz bietet, sinkt auch das Risiko, sich nach dem Sport zu verkühlen. Der entscheidende Punkt beim Stichwort Kleidung sind aber immer noch die Schuhe. Nicht irgendwelche billigen Sportschuhe aus Plastik, sondern nur hochwertige Schuhe mit gutem Fussbett aus atmungsaktivem Material sollten es sein, um sich beim Sport rundum wohl zu fühlen und sich nicht die Füße und in weiterer Folge die Gelenke zu ruinieren. 

Radfahren und Laufen – beliebt bei Alt und Jung

Zwei Sportarten sind hierzulande bei Alt und Jung besonders beliebt. Radfahren und Laufen. Radfahren hat den Vorteil, dass es sich ideal an den ganz persönlichen Fitness-Level anpassen lässt. Sporteinsteiger wählen die gemütliche Radtour durch die Wachau, schön eben dahin, ohne große Anstrengung, aber mit Trainingseffekt und einem netten Ausflug als positivem Nebeneffekt. Und Sportskanonen erstürmen die Berge mit ihrem Mountainbike, um dann bei waghalsigen Abfahrten wieder ins Tal zu rauschen. Und wenn's doch lieber Laufen sein soll, stehen einem auch da alle Tore offen. Vom gemütlichen 10-Minuten-Lauf, um den Kreislauf anzukurbeln, bis zum Marathon ist alles möglich. 

Also los! Genug gefaulenzt, jetzt wird Sport gemacht. Dem eigenen Körper zuliebe!