DI Peter Petrich
Schwimmteich-Pionier

Wenn man im Sommer im Anflug auf Wien, München oder Hamburg von oben einen Blick auf die Vororte bekommt, dann leuchten sie einem entgegen, die smaragdgrünen oder azurblauen Symbole unserer Sehnsucht. Eintauchen in das Element Wasser. Der Mensch kam aus dem Meer. Irgendwie finden sich in den meisten Gärten einige Quadratmeter für das nasse Vergnügen. Und man riecht es schon von weitem – das Chlor (und andere chemische Zusätze). 

Es ist der Preis, für (scheinbare) Klarheit des Wassers, ohne Algen. Gibt es denn keine Möglichkeit sich das zu ersparen? Endlich auch zu Hause schwimmen, ohne diesen berüchtigten Sommergeruch und ohne Brennen der Augen? Muss man dann zur reinsten Schwimmteichvariante, der echten ökologischen Alternative greifen, mit üppigem Pflanzenwuchs und vielfältiger Tierwelt?

 

Innovation

Klassische Schwimmteiche waren und sind ja noch immer eine wunderbare Alternative. Angefangen hat diese Idee so um 1980 in Deutschland, die ersten „naturnahen Gartenteiche“ wurden gebaut. Diese Idee inspirierte den jungen Landschaftsökologen DI Peter Petrich, der „statt protestierend Naturzerstörung zu verhindern», etwas Konstruktives tun wollte. Da hat mich die Idee dieser Gartenteiche inspiriert.

Damals gab es noch keinen Markt, aber wir – vier Studenten und ich – wussten, wenn – dann jetzt.“ 

 

Ständige Weiterentwicklung 

Und jetzt 2012 hat Österreich ein weiteres Unternehmen, das in seinem Bereich Weltmarktführer ist. Die Haltung von Petrich, „nicht gegen, sondern für“ ist auch der Treiber in der Entwicklung weiterer Systeme und Technologien. Die Umsetzung des Wissens um das Zusammenwirken von Wasser mit Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen ist die Voraussetzung, dass nicht nach einigen warmen Tagen die Algen die Herrschaft im Teich übernehmen und das Schwimmvergnügen dahin ist. Ganz nach dem Prinzip der ökologischen Selbstreinigung. Wer genügend Platz hat, kann sich damit sein Paradies schaffen und die Ökobilanz aufbessern.

 

Bio-Pool 

Nur was tun, wenn der Platz für diesen Umbau nicht vorhanden ist, einen der „Gesang“ der Frösche nervt, oder man als Besitzer eines „klassischen Pools“ gelernt hat, sich mit dem Aufwand an Arbeit, Energie und Wassermengen zu arrangieren? Die innovative Lösung heißt in der Branche:

BIO-POOL. Und wie immer, wo Bio drauf steht, sollte man sicher sein können, das Bio drin ist. Keine Chemie, kein Chlor ist selbstverständlich. Nur klares Wasser, wie in einem Bergsee. Das gelingt mit einer Technologie, die einen Bio- und einen Phosphorfilter mit einer raffinierten Technik verknüpft. Petrich erklärt das so: „Das, was die Wasserpflanzen schaffen, den Hauptnährstoff der Algen – den Phosphor – zu binden, das übernimmt das Granulat des Phosphorfilters, der hungert die Algen einfach aus. 

Den minimalen Rest erledigt ein „Pool-Roboter“ – völlig lautlos.“ Das System ist unkompliziert und sehr wartungsfreundlich konzipiert. Kein Austauschen von Pumpen, kein Entleeren der Leitung und – der Clou – das Wasser muss im Winter nicht aus dem Becken entleert werden. Alle Komponenten können unter einem Sonnendeck verborgen – ohne viel Aufwand – eingebaut werden. Modernste Technologie ermöglicht die Symbiose einer natürlichen Wasserqualität mit den Annehmlichkeiten eines Pools. Augen, Haare, Haut und das „Öko-Gewissen“ werden es danken.