Das letzte Mal Staubsaugen ist lange her, der Rasen muss gemäht werden und wäre es nicht schön, einen Tag vor der Heimkehr aus dem Urlaub in den eigenen vier Wänden die Heizung etwas höher drehen zu können? Für all diese Alltagsprobleme gibt es bereits maßgeschneiderte Hightech-Lösungen, die einem zahlreiche Arbeiten im Haus abnehmen und so das Leben erleichtern.

Heinzelmännchen unter Strom

Besonders praktisch sind dabei kleine Staubsauger-Roboter, die für eine ständig frisch gesaugte Wohnung sorgen. Diese kleinen Putzteufel erfassen durch Laser-Raumerkennung und Bodensensoren selbstständig Hindernisse wie Treppen oder Möbel und fahren gezielt drum herum. High-End-Geräte verfügen darüber hinaus über Allradantrieb, um auch durch Teppiche mit hohem Flor nicht bei ihrer Arbeit behindert zu werden. Selbst das Aufladen an der Ladestation erledigt der Staubsaugroboter ganz von alleine und setzt nach dem Ladevorgang seine Arbeit dort fort, wo er zuvor aufgehört hat.

Das Heim am Smartphone

Der Siegeszug des Smartphones und der dafür programmierten Apps hat auch viele Hausgerätehersteller dazu inspiriert, Handy-Anwendungen bereitzustellen, mit denen man beispielsweise den Stromverbrauch der Dunstabzugshaube kontrollieren, den Status der Waschmaschine abrufen oder den Backofen vorprogrammieren kann. Zusätzlich lassen sich oftmals auch Standby-Geräte per Smartphone ausschalten oder Störungen des Rauchmelders beseitigen.

Gerade die Sicherheit ist ein weiterer großer Anwendungsbereich im vernetzten Haus. Eine Steuerung für Urlaubstage kann schon heute dafür sorgen, dass mit wechselnder Beleuchtung sowie dem Öffnen und Schließen der Jalousien die Anwesenheit der Bewohner vorgetäuscht wird. Von einer automatischen Alarmierung externer Sicherheitsdienste, die durch Glasbruch- oder Rauchmelder ausgelöst wird bis hin zur Videoüberwachung mit Fernsehanbindung lässt sich das vernetzte Haus je nach Sicherheitsbedarf gegen zahlreiche Risiken absichern.

Mit Smart-Grid Geld sparen

Der Trend bei Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen, Wäschetrocknern und Geschirrspülern geht in Richtung Smart-Grid-Geräte. SG-fähige Hausgeräte tragen dazu bei, die Stromrechnung zu senken und fördern die effiziente Nutzung regenerativ erzeugter Energien. Das Prinzip dahinter: Je mehr Energie – beispielsweise aus wetterabhängiger Sonnen- oder Windkraft – im Stromnetz verfügbar ist, desto günstiger wird der Strom angeboten. Die Haushaltsgeräte werden nach entsprechenden Datensätzen des Energieversorgers auf jene Betriebszeiten mit dem günstigsten Strom programmiert und arbeiten dann selbstständig zur optimalen Zeit.

Das akkubetriebene Schaf

Um einen schönen und gepflegten Rasen zu erhalten, mäht man am besten häufig und in einem zufälligen Muster. Genau nach diesem Prinzip arbeiten Rasenmäher-Roboter. Marktführende Geräte sind dabei mit Technologien wie Ultraschallsensoren und GPS-System ausgestattet, um jeden Winkel des Gartens zu erreichen. Der klein zerhackte Grasschnitt fungiert dabei gleich wieder als Dünger für den Rasen. Egal ob der eigene Garten mit 500 Quadratmetern überschaubar klein oder mit bis zu 6000m² stattlich groß ist, hochwertige Mähroboter erledigen die Rasenpflege so zuverlässig wie ein Schaf.