Zu einem klassischen Sektfrühstück werden häufig kleine belegte Brötchen gereicht, die mit Schinken, Käse oder Butter belegt sind. Auch ein weiches Ei ist ein gern gesehener Gast am Frühstückstisch. Besonders gut harmonieren Lachs mit Honigsenf zu einem Gläschen perlenden Sekts.

Ebenfalls ausgezeichnet passt frisches Obst, allen voran Erdbeeren, Kiwis oder Orangen, die sowohl geschmacklich als auch optisch eine schön gedeckte Frühstückstafel abrunden. Je nach Geschmack der Gäste, kann ein Sektfrühstück auch auch gern etwas süßer ausfallen.

Kleine Croissants oder flaumige Waffeln, garniert mit frischen Früchten, lassen auch den ein oder anderen Fleischtiger zur sanften Naschkatze mutieren. Entwickelt sich ein Sektfrühstück zu einem Brunch – was spätestens nach dem zweiten Gläschen Sekt durchaus  vorkommen mag – können auch knackige Salate oder frische Antipasti serviert werden.

Ein kühles Vergnügen 

Eine gute Faustregel für die Menge an benötigtem Sekt ist: zwei Gläser pro Person. Viele Menschen trinken Sekt nicht gern pur, daher sollte auch ein Fruchtsaft zum Mixen vorhanden sein. Der Klassiker ist der Orangensaft, aber auch Mango- oder Holundersirup sind wohlschmeckende Begleiter. 

Neben der Qualität der Speisen sowie der Getränke ist auch die Temperatur des Sektes beim Servieren ein wesentlicher Punkt. Er sollte vor dem Servieren – und auch während des Frühstücks – gut gekühlt sein.

Eine perlende Alternative 

Wem Sekt zu spritzig oder Champagner zu teuer ist, der findet in der Familie der Schaumweine auch noch den Frizzante, der sich durch einen geringeren Kohlensäuregehalt auszeichnet. Auch wenn sein Ursprung in anderen Gebieten verwurzelt ist, so gibt es auch in Österreich Regionen, wo die Grundweintrauben für die Herstellung angebaut werden. Das Weinviertel (NÖ) weist ein ähnliches Klima wie in der französischen Champagne auf.

Gerade durch die wetterbedingten Gegensätze wie Regen und Sonnenschein, wird den Schaumweinen eine besondere Prägung verliehen. Für Schaumwein aus dieser Region wird bevorzugt Welschriesling oder Chardonnay verwendet.

Ein gelungenes Sektfrühstück kombiniert viele Zutaten, doch ist die Zeit der Gespräche mit lieben Menschen die wahre Geheimzutat – und darauf heben wir das Glas!