Dies drückt sehr gut die subjektive Bedeutung eines guten Nachtschlafes aus, und die damit verbundene Freude, nach einem guten Nachtschlaf erholt aufzustehen.

Schlafdauer

Wie kann dies erreicht werden? Zunächst einmal ist es wichtig, ausreichend Zeit für den Schlaf einzuplanen. Die Zeit, die Menschen hierfür benötigen, wird von vielen unterschätzt. Internationale schlafmedizinische Fachgesellschaften gehen davon aus, dass die allermeisten Männer 7–8 Stunden und die allermeisten Frauen 8–9 Stunden pro Nacht benötigen.

Eine Nacht mit weniger Stunden kann oft kompensiert werden, aber bereits nach drei Nächten mit zu kurzer nächtlicher Schlafdauer steigt die Fehlerrate deutlich an, auch wenn sich manche gar nicht müde fühlen.

Schlafstörungen

Ein gesunder Schlaf ist aber auch ein Geschenk und eine Leistung des gesunden Gehirns. Die Schlafmedizin kennt sechs verschiedene Gruppen von Schlafstörungen, die unterschiedliche Ursachen haben und auch ganz unterschiedlich behandelt werden.

Hierzu zählen die große Gruppe der Insomnien, d. h. Schlaflosigkeit, die verschiedenen Arten von Störungen der Atmung im Schlaf, dann eine Erkrankungsgruppe, bei der die Fähigkeit, tagsüber wach zu bleiben, beeinträchtigt ist und Tagesschläfrigkeit im Vordergrund steht, die Gruppe von Schlafwandeln, Nachtschreck und abnormem Verhalten bei intensiven Träumen, das Syndrom der unruhigen Beine und andere Bewegungsstörungen im Schlaf.

Medizin und Forschung

Die Schlafmedizin ist ein interdisziplinäres Feld und Spezialisten aus verschiedenen Bereichen können in Zusammenarbeit mit verschiedenen technischen Berufen einen schlafmedizinischen Schwerpunkt haben. Die österreichische Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung ist eine Gesellschaft, die aus dem interdisziplinären Zusammenschluss dieser Fachrichtungen entstanden ist und zum Ziel hat, die Schlafmedizin und Schlafforschung klinisch und wissenschaftlich weiter zu entwickeln.